ECM - Energy Consulting Mai - Tel. +49(0)5027 - 9 49 59 80 | info@ecm-solar.de

Innovative Heiztechnik

 

Was ist das?

Innovative Versorgungslösungen nutzen bevorzugt erneuerbare Energiequellen und eine moderne effiziente Anlagentechnik, um kostensparend und nachhaltig Strom-, Wärme- und Kälteenergie bereitzustellen.

Warum?

Im Sinne der EU- Gebäuderichtlinie sollen Gebäude zukünftig nahezu keine „klimaschädlichen“ Energieträger mehr für die Beheizung, die Warmwassererwärmung, die Wohnraumlüftung und die Kühlung verwenden. Die nationale Energieeinsparverordnung stellt deshalb mit jeder Neuauflage höhere Ansprüche an Bauherren und Hausbesitzer.

Im industriellen und gewerblichen Bereich wird die besondere Bedeutung einer nachhaltigen Energieversorgung maßgeblich durch die steigenden Energiekosten beeinflusst. Neben den Löhnen bildet dieser Kostenanteil einen wesentlichen Faktor in der betrieblichen Wirtschaftlichkeit.

 

Wie geht das?

Kosteneffiziente und innovative Lösungskonzepte ermöglichen heute schon den Energieeinsatz zu optimieren, die Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

In Deutschland werden zurzeit mehr als 20 Prozent aller Neubauten bereits effizient mit einer Wärmepumpe beheizt. Besonders umweltfreundlich ist dieses System, wenn der hierfür benötigte Strom durch die eigene Photovoltaik- Anlage mit angeschlossenem Batteriespeicher produziert wird. Viele Hausbesitzer nutzen für die Warmwasserbereitung auch Solarthermie- Anlagen und erfüllen damit die seit dem Jahre 2009 gesetzlich festgelegte Verpflichtung, zumindest teilweise mit erneuerbaren Energien zu heizen. Derzeit geht der Trend zur Kombination und Integration beider Systeme, zum Beispiel mit der Solar- Geothermie: Dabei wird eine Solaranlage in den Kreislauf einer Erdwärmepumpe eingebunden und überschüssige Sonnenenergie im Untergrund gespeichert. Dadurch verbraucht die Wärmepumpe weniger Strom für den Antrieb.

Mit der Entwicklung von Mikro-Blockheizkraftwerken (Mikro-BHKW) ist nun auch im Heizungskeller des Einfamilienhauses eine Energiewende möglich. Die kompakten Geräte erzeugen über einen meist mit Erdgas betriebenen Verbrennungsmotor elektrische Energie, die Abwärme dient zum Heizen. Der Vorteil: Strom und Wärme lassen sich gleichzeitig erzeugen. Noch im Praxistest befinden sich Kleinstkraftwerke, die mit Brennstoffzellen statt mit einem Verbrennungsmotor arbeiten. Damit wird die Nutzung der „Kraft-Wärme-Kopplung“ noch effizienter.

Über Biomasseheizungen gibt es eine weitere Möglichkeit, auf CO2-neutrales Heizen umzusteigen. Neu auf dem Markt sind kompakte Mikrobrenner für Pellets, ausgelegt auf den minimalen Wärmebedarf von Niedrigenergie- und Passivhäusern. Hybrid-Kessel stellen eine weitere Innovation der Heizungsbranche dar. Sie können neben Holz- Pellets oder Scheitholz auch andere alternative Brennstoffe verbrennen. Eine umweltfreundliche Alternative sind auch emissionsarme Holzvergaserkessel. Zu beachten hierbei ist, dass seit der letzten Novellierung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für neue Holzheizungen und -öfen verschärfte Anforderungen hinsichtlich des Ausstoßes von Feinstaub und anderer Luftschadstoffe gelten.

Konventionell jedoch nicht minder interessant, ist ein Wechsel von Öl auf Gas als Energieträger. Eine moderne Gasbrennwertheizung stellt in der Regel eine kostengünstige Lösung beim Heizungstausch dar. Eine preiswerte Alternative ist auch die Modernisierung einer alten Ölheizung auf eine neue Öl-Brennwertheizung. Über Pufferspeichersysteme lassen sich nahezu alle Versorgungsysteme miteinander kombinieren.

Innovation in Sachen Heizung beschränkt sich nicht allein auf Anlagen und Energieträger, sondern umfasst das gesamte System inklusive Steuerung. Dabei spielen die Aspekte Energiesparen, Wohlbefinden und Gesundheit eine wichtige Rolle. Immer häufiger werden statt konventioneller Heizkörper die Flächen von Boden, Wand und Decke für die Wärmeverteilung genutzt. Zudem geben sie überwiegend behagliche und gesunde Strahlungswärme ab, die kaum Staub aufwirbelt. Das ist vor allem für Allergiker von Vorteil.

Bei der Bedienung moderner Heizungsanlagen ersetzen übersichtliche Touchscreens die alten Drehknöpfe. Das ist komfortabel und hilft beim Energiesparen, da auch die aktuellen Verbrauchswerte angezeigt werden. Sparen lässt sich auch über eine dezentrale Temperaturregelung mit programmierbaren Thermostatventilen oder Minipumpen an den Heizkörpern. Einmal eingestellt, herrscht in jedem Wohn- und Schlafraum die jeweils optimale Temperatur. Das fördert auch das gesunde Raumklima. Ein weiterer Trend geht zur mobilen Heizungssteuerung: Die Anlage wird auf „Zuruf“ über Laptop oder Smartphone aktiv und Sie werden zu Hause mit wohliger Wärme empfangen.

Was für die Heizungsanlage gilt, wird und ist bereits auch Stand der Technik für die kontrollierte Raumlüftung und die Kälteerzeugung bzw. die Gebäudekühlung.

Diese Seite verwendet Cookies. Diese helfen uns Ihren Besuch komfortabler zu gestalten. Personendaten werden nicht gespeichert.